Was unterscheidet den Boreout vom Burnout?

Was unterscheidet den Boreout vom Burnout?

Boreout und Burnout haben oftmals die gleiche Ursache. Leider werden diese beiden Erkrankungen in der Gesellschaft oftmals belächelt und nicht ernst genommen.

Boreout, die unbekannte Krankheit

Bei einem Boreout handelt es sich um eine stetige Unterforderung im Berufsleben. Bisher wurden die Symptome eines Boreout eher wissenschaftlich als medizinisch behandelt. Der Boreout ist das Gegenstück zum Burnout, kann aber selbst auch in einem Burnout münden.
Die Symptome bei einem Boreout sind ähnlich die eines Burnouts und äußern sich in Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Schlaflosigkeit sowie in Depressionen.

Nicht selten leiden Menschen mit einem Boreout auch unter Tinnitus, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Sie als Betroffener haben sehr oft das Gefühl, dass das Leben an ihnen vorbeizieht.

Aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, schweigen Sie und geben sich ihrem Schicksal hin. Gleichzeitig scheuen Sie sich mehr als nötig an Initiative in den langweiligen Arbeitsplatz zu stecken, denn dann könnten Sie Gefahr laufen für immer und ewig an den langweiligen Arbeitsplatz oder Job gefesselt zu sein.

Sie täuschen oft eine Auslastung vor, damit Sie nicht noch mehr mit der ungeliebten Arbeit eingedeckt werden. Dabei empfinden Sie ihre Situation aus aussichtslos.
Bei einem Boreout kann sowohl eine einfache Psychotherapie als auch autogenes Training hilfreich sein. Zumeist ist hierzu ein Aufenthalt in einer Klinik erforderlich, der Ihnen hilft aus dem Boreout einen Weg zu finden.

Immer mehr Burnout-Kranke

Typische Anzeichen für einen Burnout sind die emotionale Erschöpfung verbunden mit dem Gefühl der Überforderung und eine reduzierte Leistungszufriedenheit. Sie als Betroffener fühlen sich oft schwach, antriebslos müde und matt. Zudem sind Sie leicht reizbar. Dabei haben Sie sehr oft das Gefühl, dass Sie trotz der Überbelastung nichts bewirken oder erreichen.
Der Burnout zeigt sich in den verschiedenen Phasen, die damit beginnen, dass Sie den Drang verspüren sich und anderen etwas beweisen zu wollen. Sie vernachlässigen die persönlichen Bedürfnisse und sozialen Kontakte und zweifeln an Ihrem eigenen Wertesystem.

Dabei verleugnen Sie vehement die entstehenden Probleme, ziehen sich immer mehr zurück und vermeiden soziale Kontakte. Es folgen Depressionen mit einem Gefühl von Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Nicht selten endet ein Burnout mit einem Suizid.
Einem Burnout können Sie vorbeugen. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt hier verschiedene Gefährdungsbeurteilung durch psychische Belastungen vor. Leider gilt ein Burnout nicht als Krankheit, sodass die Empfehlungen zu den Präventionen unterschiedlich ausfallen.

Sie selbst können Veränderungen vornehmen. Zum einen in privater Hinsicht und zum anderen auch in beruflicher Hinsicht. Bei sozialen Berufen sollten Sie auf die Wertschätzung von Kollegen und Vorgesetzten achten, an Supervisionen teilnehmen und sich genügend Zeit für Freizeitaktivitäten gönnen.

Oftmals kann ein Aufenthalt in einer Klinik hilfreich sein, denn dort lernen Sie in Gesprächen Abstand zu finden und sich selbst wieder wahrzunehmen. Wird Ihnen diese Möglichkeit angeboten, dann sollten Sie diese unbedingt wahrnehmen.

Kann der Boreout bzw. der Burnout verhindert werden?

Diese Frage lässt sich sicherlich nicht pauschal beantworten. Sie können jedoch dazu eine Menge beitragen, den Boreout und den Burnout im Vorfeld zu vermeiden.

Halten Sie an Ihren Werten fest, lassen Sie sich nicht von anderen über Gebühr ausnutzen und sorgen Sie dafür, dass Sie zu Ihrem Beruf genug Möglichkeiten für einen Ausgleich haben. Dies gilt natürlich nicht nur für das Arbeitsleben auch im Alltag kann es zu den Symptomen eines Boreout bzw. eines Burnout kommen.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie im Alltag oftmals unterfordert oder überfordert sind, dann sollten Sie sofort gegensteuern und sich entsprechende Hilfe holen.

Sicherlich werden Sie erleben, dass die Gesellschaft weder den Boreout noch den Burnout ernst nimmt und Sie eventuell sogar belächelt. Lassen Sie sich hier nicht verunsichern.

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