Was kann ich tun um Burnout zu vermeiden?

Burnout kann man spüren, noch bevor diese Krankheit richtig ausbricht. Man ist gestresst, immer öfter denkt man, man braucht dringend Urlaub und schafft seinen Job nicht mehr. Wenn man selbst zu Hause nicht abschalten kann, muss man die Reißleine ziehen. Ab jetzt wird alles anders, um Burnout und damit Schlimmeres zu vermeiden.

Als erstes sucht man sich einen Ruhetag aus, man macht da weder den PC an, noch macht man irgendwas für die Arbeit, auch andere Verpflichtungen sollte man nicht auf sich nehmen. Man hat einen absoluten Ruhetag und diesen genießt man. Vielen Menschen wird es schwer fallen, sich fallen zu lassen.

Aber genau das ist das Problem  und man ist näher am Burnout als man gedacht hat. Umso wichtiger ist es, sich nun zu überlegen, woran man Gefallen findet. Und ja, wenn man alleinerziehende Mutter oder Vater ist, kann man sich trotzdem einen Tag freischaufeln.

Vielleicht haben die Kinder ältere Geschwister, können zu Freunden, zu Oma und Opa oder auch zu Freunden von Mama oder Papa. Ansonsten sollten sich die Kinder einfach mal alleine beschäftigen und man muss auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sie mal vor dem Fernseher parkt. Man braucht diesen einen Tag in der Woche für sich, um einfach abschalten zu können.

Bei der Arbeit sollte man die Erreichbarkeit reduzieren, wenn man arbeitet, arbeitet man. Wenn man einen Kunden bei sich hat, hat man diesen bei sich. Wenn man bei einem Kunden ist, stört das Telefon nur. Man kann die Mailbox nutzen, man kann den Anrufbeantworter nutzen und so einfach später andere Sachen abfragen und erarbeiten. Manche Dinge haben sich dann sogar schon erledigt, was nicht weiter schlimm ist. Denn Kollegen können ihre Arbeit auch selbst meistern und auch der Chef muss verstehen, dass mehr als arbeiten nicht geht. Und wer erst einmal auf eine Sache konzentriert ist, macht diese dafür perfekt. Davon profitiert die Firma. Ist man zu Hause, sollte man einfach mal nicht da sein. Telefon und Handy sind tabu, Chef oder Kollegen müssen Probleme selbst meistern.

Und auch wenn man es kaum glauben mag und denkt, der Fernseher entspannt einem, so ist es nicht. Der Fernseher kann Aufregung mit sich bringen, durch Nachrichten, durch einen Actionfilm und anderes. Wenn man die Kiste auslässt und einfach mal Freunde besucht, kann man besser entspannen. Oder man geht einfach mal eine Runde spazieren. Auch ein gutes Buch kann entspannen, wie das Vollbad oder aber auch die Handarbeiten. Experten sagen, es gibt nichts Besseres für die Entspannung als Häkeln oder Stricken.

Weiterhin sollte man sich um Entspannungstechniken kümmern, um den Stress schnell abzubauen, durch Schlaf lädt man  den Akku wieder auf,  es sollten schon 7-8 Stunden Schlaf sein. Und man muss sich viel bewegen. Bewegung baut den Stress ab.

Im Job und zu Hause sollte man einen Rückzugsort haben, dass kann auch gedanklich sein, wenn man es schafft, dabei alles andere auszublenden. Dies kann man übrigens lernen, man selbst ist dann an einem Ort, wo man sich sehr wohlfühlt, nennen wir es hier mal kurz die Insel.

Man beamt sich gedanklich auf die Insel, lässt alle Sinne arbeiten und alles erspüren, riechen, hören und mehr, was mit der Insel zu tun hat. Alles andere ist komplett weg, so kommt man zur Ruhe.

Man sollte bei allem Stress auch nie die Freunde vergessen, auch wenn es nur mal ein kurzer Anruf ist, ein kleiner Chat oder anderes. Und man sollte sich einmal in der Woche etwas gönnen, entweder den Kinobesuch, den Abend in der Disco, ein Essen mit Freunden oder anderes. Burnout ist massive Anspannung, wer viel Entspannung in seinem Leben schafft, kann loslassen und wird diese Krankheit von sich weisen können.

Medizinskandal Depressionen

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